Feuerwehr Espenau

Teilnahme am Zirkeltraining

Am 29.05.10 nahmen acht Mitglieder der Feuerwehr Espenau mit einen
Löschgruppenfahrzeug am gemeinsamen Zirkeltraining für Feuerwehren und den
Rettungsdienst in Hann. Münden teil.

Zirkeltraining Foto 1

Insgesamt gab es 12 Stationen, an denen die verschiedensten Unglücksfälle vorlagen. Jede Feuerwehr wurde über Funk einer Station zugewiesen und hat an diesem Tag ca. 6 Einsätze abgearbeitet. Das Zirkeltraining begann gegen acht Uhr und endete gegen ca. 17.00 Uhr mit einem gemeinsamen Essen. Vom Team der Notfalldarstellung Kassel-Land wurden die Verletzten gemimt. Diese waren ihren Verletzungen entsprechend geschminkt.

Zirkeltraining Foto 2

Beim ersten Einsatz ging es für die Feuerwehr Espenau zu einem Taucherunfall in der Werra. Hier hatte sich ein Taucher in Leinen verfangen und war eine längere Zeit unter Wasser. Für uns Bestand die Aufgabe, den Taucher an Land zu ziehen. Nachdem die Person aus dem Wasser  gezogen war, wurde sie erstmal von dem Tauchgerät befreit und vom Rettungsdienst versorgt und anschließend mit unserer Unterstützung zum Rettungswagen getragen.

Zirkeltraining Foto 3

Beim zweiten Einsatz war eine Person auf einem ca. 10 Meter hohen Gerüst bewusstlos. Das Gerüst Bestand aus 3 Etagen. Da keine Drehleiter zur Verfügung stand, gingen wir gemeinsam mit dem Rettungsdienst mit Hilfe von Steckleiterteilen von Etage zu Etage zu dem Bewusstlosen vor, welcher dann vom Rettungsdienst reanimiert werden musste. Während des Einsatzes musste ein aufgebrachter Arbeitskollege des Verletzten von uns betreut werden. Da keine andere Möglichkeit (Drehleiter) zur Verfügung stand, entschied man sich die bewusstlose Person in der Schleifkorbtrage vom Gerüst abzuseilen, was aber auf Grund des eng gesteckten Terminplanes nicht mehr durchgeführt wurde.

Zirkeltraining Foto 4

Bei unserer dritten Übung war bei Fällarbeiten ein Baum auf eine Person gestürzt. Dieser Baum wurde mittels Lufthebern angehoben, sodass die verletzte Person unter dem Baum befreit werden konnte. Um ein plötzliches abrutschen des Baumes zu verhindern wurde er an zwei Stellen während des Anhebens ständig durch Unterbauen gesichert. Nachdem die Person weiter vom Rettungsdienst versorgt wurde, konnte sie anschließend mit unserer Unterstützung zum Rettungswagen getragen werden.

Zirkeltraining Foto 5

Person unter Baucontainer, so lautet die Durchsage für unseren vierten Einsatz. Hier lag eine verletzte Person in einem schmalen Schacht unter einem Baucontainer. Wie sich bei Ankunft herausstellte, wurde ein Unterarm abgetrennt und lag noch unter dem Container. Nachdem die Person aus dem Schacht gehoben wurde und weiter vom Rettungsdienst betreut werden konnte, wurde der Container mit Hilfe eines Hebekissen angehoben, sodass auch der abgetrennte Unterarm befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.

Zirkeltraining Foto 6

Bei dem fünften Einsatz war eine Person abgestürzt und hatte sich im Bauchbereich auf einen Eisenstab aufgespießt. Der Stab war fest im Boden verankert, sodass er durchtrennt werden musste um die Person befreien zu können. Mit einer kleinen hydraulischen Schere wurde der Eisenstab durchtrennt, sodass die Person später auf dem Spinebord zum Rettungswagen gebracht werden konnte.

Person verschüttet, so war der Funkspruch für unsere letzte Übung. Bei Ankunft war hier eine Person an einem Kiesberg mit den Händen am graben. Es stellte sich heraus, dass an dieser Stelle ihre Arbeitskollegin verschüttet wurde, sodass hier umgehend mit Rettung begonnen wurde. Um eine nachrutschen des Kieses zu verhindert, wurde die Stelle mit Baubrettern gesichert. Damit die Arbeitskollegin den Einsatz nicht störte, wurde sie gleich zu Beginn von der Einsatzstelle weggeführt. Dies war nur zu Zweit möglich, da sie sich werte und immer wieder versuchte zur Unglücksstelle zu gelangen. Nach kurzer Zeit konnte die verschütte Arbeiterin in einem größerem Rohr aufgefunden, befreit und dann vom Rettungsdienst betreut werden.

Zirkeltraining Foto 7

Ein wenig Schade war an diesem ansonsten gut organisierten Tag, dass wir nicht an einer der größeren Übungsstationen eingesetzt wurden. Diese waren z. B. Brand in Gebäude, Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, Explosion auf einem Hausboot oder ein Gefahrgutunfall. Insgesamt nahmen an dem Zirkeltraining 16 Feuerwehren, 15 Rettungswagen, sowie 10 Notärzte teil.

 

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